Kreativitätsförderung

Die Entwicklung von Neuem erfordert Kreativität, aber auch Durchhaltevermögen.
Denn Innovationsprozesse sind Problemlösungsprozesse, die einerseits systematisch geführt werden müssen, anderseits stark emotional geprägt sind.

Deshalb sind einige Aspekte zu beachten:

Wie kommen Sie zu neuen Ideen? Hier gilt es zunächst, Schöpfertum anzuregen, neues Denken zu stimulieren und Ressourcen zu aktivieren. Kreativitätstechniken und psychologische Methoden führen von der Quantität zur Qualität von Ideen.

Innovationsprozesse erfordern oft die Einbeziehung unterschiedlicher Fachexperten. Genauso unterschiedlich sind ihre Denkweisen, die in der Zusammenarbeit aufeinander treffen und zu Kommunikationsproblemen führen können. Eine Moderatorin lenkt die Diskussion und macht sie produktiver.

Das Ringen um Ideen ist in der Regel ein misserfolgsreicher Prozess. Die Beteiligten erkunden Neuland, suchen nach Ungewohntem und stoßen dabei doch an Grenzen. Kreativitätskiller machen die Runde: „Das geht doch nicht!“. Im Unbekannten und Zweifelhaften vorwärts zu kommen, ist mühsam und bedarf der kontinuierlichen Begleitung.

Kreatives Schaffen ist niemals ein vernünftiges und gemäßigtes Verfahren, sondern sehr emotional geprägt. Euphorische Phasen wechseln sich ab mit Enttäuschung, Verzweiflung bis hin zu aggressiver Ungeduld. Solche Extreme führen zu Krisen, die den Prozess scheitern lassen. Aus diesem Grund empfiehlt sich die professionelle Begleitung von Entwicklungsteams.

Ideen müssen reifen. Sie brauchen Raum und Zeit. Doch es gibt Zeiten, in denen nichts vorwärts geht. Hier das Geschehen in Gang zu halten oder Blockaden „zu knacken“, verlangt heuristische Methoden und Psychotechniken. Neue Fragestellungen von außen erwecken das kreative Potential wieder.

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