Markt- und Kommunikationspsychologie

Jedes Unternehmen, unabhängig von Größe und Leistungsangebot, braucht Markttransparenz. Das heißt, es muss sich die Frage stellen, wer und wo sind meine Kunden/potentiellen Kunden, wer und wo sind meine Wettbewerber/künftigen Wettbewerber und wie bin ich selber, wie ist beispielsweise das Image meiner Produkte.

Alle Elemente des Marktgeschehens haben neben einer objektiven auch eine subjektive Dimension. Der Verkauf bzw. der Kauf eines Produktes ist nicht nur ein ökonomischer, sondern zugleich ein psychologisches Vorgang. Der Kunde kauft heute kein Auto, um von A nach B zu kommen. Er kauft das Gefühl, mit dem er von A nach B kommt, er kauft "Freude am Fahren" oder auch "Sicherheit beim Fahren".

Markt- und Kommunikationspsychologie hilft, den Menschen in seiner Situation als Abnehmer von Produkten und Dienstleistungen besser zu verstehen. Jeder Käufer wählt das Produkt nach seinen persönlichen Wahrnehmungen und Vorstellungen, Erwartungen und Erfahrungen, Wünschen und Absichten. Die Qualität, der Preis, die Beratung oder die Ladeneinrichtung - zahlreiche Aspekte sind beim Käufer Auslöser einer Vielzahl kognitiver und emotionaler Abläufe.

Markt- und Kommunikationspsychologie beleuchtet die vielseitigen Beziehungen zwischen Verbrauchern, Unternehmen, Produkten, Dienstleistungen, Wettbewerbern und Medien. Neben dem Konsumentenverhalten werden unter anderem Informationsverhalten, Kundenzufriedenheit, Produktimages, Mediennutzung und Werbewirkung untersucht. Die gewonnenen Erkenntnisse dienen der Optimierung der Kommunikation zwischen Anbietern und Konsumenten.

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